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  Studientage 2010
Paläographie und Philologie der juristischen Texte des lateinischen Mittelalters
6. bis 9. September 2010
 
Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte lädt in diesem Jahr wieder Doktorandinnen und Doktoranden sowie junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für einige Tage ein, um sie in die Methoden und Fertigkeiten des Umgangs mit mittelalterlichen juristischen Handschriften und frühen Drucken einzuführen. Die Kursleitung hat Prof. Dr. Orazio Condorelli (Catania) übernommen, die Koordination liegt in den Händen von Dr. Vincenzo Colli.
   
PDF [113 KB] Programm der Veranstaltung
   
   
  Summer School 2010
11. bis 16. Juli 2010
 
Auch in diesem Jahr findet wieder der „Sommerkurs für europäische Rechtsgeschichte“ statt, diesmal vom Sonntag, 11. bis Freitag, 16. Juli 2010. Für die Leitung konnte das MPIeR Herrn Prof. Dr. Michele Luminati (Luzern) gewinnen. Um den internationalen Austausch zwischen jungen Rechtshistorikern zu fördern, lädt das Institut hierzu ca. 20 Doktoranden bzw. Habilitanden ein. Diese kommen aus vielen Ländern für eine Woche ins Institut, um sich miteinander auszutauschen und ihre Arbeitsvorhaben zu diskutieren.
   
PDF [97 KB] Programm der Veranstaltung
   
   
  Vortrag
14. Juni 2010
 
Am Montag, den 14. Juni hält Herr Prof. Dr. Luis Martínez Ferrer (Pontificia Università della Santa Croce, Rom) von 18:00 Uhr c.t. bis 20:00 Uhr im Hörsaal des Instituts einen Vortrag mit dem Titel

Tercer Concilio de México (1585). Los nuevos aportes a la investigación gracias a la edición crítica. Dos casos prácticos

La reciente edición crítica del Tercer Concilio de México (1585), publicada en 2009 por Luis Martínez Ferrer (El Colegio de Michoacán), permite aclarar algunos aspectos de la sociedad y de la Iglesia en la Monarquía ibérica de fines del 500’, así como iluminar, desde la perspectiva conciliar, la política de la Santa Sede en la implantación del Concilio de Trento.
En la presentación se hará una descripción de la elaboración de los decretos del Concilio mexicano y del itinerario de su doble aprobación (Roma y Madrid). A continuación se estudiarán dos aspectos que vienen ilustrados con nueva luz gracias a la edición crítica: a) la alusión a los cargos civiles del arzobispo mexicano en el proemio de los decretos del concilio; b) la permisión de la ordenación presbiteral de los indígenas.

Der Vortrag findet in spanischer Sprache statt.

Gäste sind herzlich willkommen!

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Verein „Freunde des Frankfurter MPIeR“.

   
   
  Vortrag
21. April 2010
 
Am Mittwoch, den 21. April 2010 hält Herr Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Landau (Leopold Wenger-Institut für Rechtsgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und Präsident des Stephan-Kuttner-Institute of Medieval Canon Law) um 18 c.t. Uhr an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino, 1. Stock, Raum 1.812 einen Vortrag mit dem Titel

"Gelehrtes Recht und Deutsche Verfassungsgeschichte: Die Gelnhäuser Urkunde und der Prozeß Heinrichs des Löwen'".

Gäste sind herzlich willkommen!

   
   
Gastprofessur
 
Im Sommersemester 2010 bekommt Frau Prof. Rossitsa Gradeva (American University in Bulgaria) im Rahmen des vom Max-Planck Institut geleiteten Projekts Text Link Intern„Die Entstehung nationaler Rechtssysteme im postosmanischen Südosteuropa“ und auf Einladung des Frankfurter Exzellenz-Clusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ eine Gastprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt.
Frau Prof. Gradeva ist eine international anerkannte Spezialistin der Geschichte des Osmanischen Reiches in Südosteuropa. Sie wird eine Vorlesung über das Thema „History and Law in Southeast Europa, 19th – beginning of 20th century“ halten sowie ein begleitendes Text Link InternSeminar anbieten.

Die Lehrveranstaltungen finden donnerstags von 12:00 - 14:00 Uhr (Vorlesung) und 14:00 - 16:00 Uhr (Seminar) im Raum 2.101, RuW auf dem Campus Westend statt.
Interessenten sind herzlich willkommen.

   
   
  Vortrag
19. April 2010
 
Am Montag, den 19. April 2010 hält Herr Prof. Dr. Iwo Amelung (Goethe-Universität Frankfurt am Main) um 18:00 Uhr c.t. im Hörsaal des Instituts einen Vortrag mit dem Titel

„Aus Scham und Ärger....“ Strafrecht und Selbstmorde von Frauen im China der späten Kaiserzeit.

Das Gesetzbuch der letzten chinesischen Dynastie, der Qing-Dynastie (1644-1911), enthält eine überraschende Menge von Strafandrohungen gegen Menschen, die andere Menschen in den Selbstmord getrieben haben. Viele von diesen Paragraphen und Substatuten stehen mit Fragen sexueller Anzüglichkeit, Vergewaltigung oder des illegitimen Sexes in Verbindung. In meinem Vortrag werde ich diese Paragraphen auf Grundlage einer Fallstudie in den größeren Zusammenhang des Qing-Rechts stellen. In einem zweiten Schritt möchte ich zeigen, in welcher Beziehung diese Veränderungen des Qing-Rechts – die mit Veränderungen der rechtlichen Praxis der Zeit einhergingen – mit den dramatischen Veränderungen der chinesischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts stehen. Als Historiker werde ich mich schließlich darum bemühen, welche Bedeutung die Arbeit mit rechtshistorischen Quellen für unser Verständnis des späten chinesischen Kaiserreiches haben kann.

Gäste sind herzlich willkommen!

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Verein „Freunde des Frankfurter MPIeR“.

   
   
XVIth Annual Forum of Young Legal Historians
24. – 28. März 2010, Frankfurt am Main
 
Vom 24. bis 28. März 2010 findet das sechzehnte Forum Junger RechtshistorikerInnen in Frankfurt am Main statt, welches von Doktoranden dieses Instutus organisiert wird. Unter dem Titel „Die Inszenierung des Rechts“ haben junge ForscherInnen aus dem Aus- und Inland Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte vorzustellen. Nähere Informationen zu der Veranstaltung sowie den Call for Papers entnehmen Sie bitte der Website des Veranstalters Text Link Intern„Association of Young Legal Historians“
   
PDF [113 KB] Programm der Veranstaltung
   
   
Konferenz
Undoing Law, Framing Contexts. Normativity accross the disciplines
4. bis 6. März 2010, Leuven (Belgien)
 
Die Konferenz will die Verbindungen zwischen der Rechtswissenschaft auf der einen und den Sozialwissenschaften auf der anderen Seite vertiefen. Historiker, Philosophen, Juristen und Soziologen werden in ihren Konferenzbeiträgen darüber nachdenken, was es bedeutet und wie es überhaupt dazu kommt, dass man eine Unterscheidung zwischen dem „Recht“ und dem, was um es herum besteht (seinem Kontext), trifft.
Bei der anzuzeigenden Konferenz handelt es sich um die Abschlussveranstaltung des von der Europäischen Union finanzierten „Doktorats der europäischen Rechtskulturen“. Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte ist eine der vier Institutionen, die dieses Doktoratsprogramm organisierten. Während der vergangenen drei Jahre nahm das MPIeR jedes Jahr bis zu vier Dotoranden in seiner „Research School“ auf. Die Konferenz wird von PD Dr. Rainer Maria Kiesow, Wissenschaftler am MPIeR, eröffnet werden.

Konferenzdaten:
Wann: 4. bis 6. März 2010
Wo: Katholische Universität Löwen (Belgien)
Weitere Informationen: www.europeanlegalcultures.eu/colloque-louvain-2010
   
   
  Vortrag
  08. Februar 2010  
       
  Am Montag, den 8. Februar 2010 hält Herr Wim Decock (Katholieke Universiteit Leuven) um 18:00 Uhr c.t. im Hörsaal des Instituts einen Vortrag mit dem Titel:

Vom Vertrag zum Paradies. Die Umgestaltung des Vertragsrechts in der frühmodernen Scholastik (1500-1700).

Dass viele Grundkonzepte der Politik und des öffentlichen Rechts auf originell theologische Vorstellungen zurückgehen, daran zweifelt keiner. Allerdings bleibt die Bedeutung der Theologie für die Entwicklung des Privatrechts durchaus weniger bekannt. Dennoch gibt es klare Hinweise dafür, dass die Wurzeln des allgemeinen Vertragsbegriffs bis in die Moraltheologie des 16. und 17. Jahrhunderts zurückgreifen. Tatsächlich haben damals die Theologen eine tiefgehende Umgestaltung des Vertragrechts bewirkt, indem sie das ius commune und die Moralphilosophie des Aristoteles zusammenfliessen liessen. In meinem Vortrag möchte ich nachfolgende Fragen beantworten: Aus welchen Gründen haben die Theologen der frühen Neuzeit sich so intensiv dem Vertragsrecht gewidmet? Auf welche Art und Weise haben sie das herkömmliche Vertragsrecht des ius commune umgestaltet? Was ist die Wirkungsgeschichte dieser theologischen Vertragslehre gewesen?

Gäste sind herzlich willkommen!

   
   
  Vortrag
  18. Januar 2010  
       
  Am Montag, den 18. Januar 2010 hält Herr Rodrigo Míguez Núñez (Università degli Studi di Torino) um 18:00 Uhr c.t. im Hörsaal des Instituts einen Vortrag mit dem Titel:

Estados republicanos y tierra indígenas: La experiencia andina del siglo XIX

El advenimiento del Estado republicano comportó la imposición del liberalismo como valor central del nuevo orden institucional latinoamericano. En su perfil económico, la nueva ideología gravitó en torno al establecimiento de la libertad individual respecto al destino del bien más preciado según los valores europeos de la fisiocracia: la tierra. Por esta razón, el proceso de asentamiento económico fue guiado a instaurar un creciente mercado rural basado en la propiedad individual, abatiendo, mediante una exhaustiva producción legislativa, todo obstáculo a la libre circulación de la riqueza agraria.
Al interno del amplio boceto jurídico que esta operación abre, se ilustrará la panorámica ideológico-normativa que alteró la estructura del derecho a la tierra de la población indígena andina durante el siglo XIX, con especial atención a la experiencia boliviana.
La exposición es destinada a reflexionar sobre el trasplante jurídico del individualismo posesivo, con la finalidad de aportar una lectura crítica sobre el rol del estado de derecho en la ordenación del sistema agrario indígena del siglo XIX.

Gäste sind herzlich willkommen!

   
   
Workshop Regulierte Selbstregulierung –
theoretische Reflexionen in aktueller und historischer Perspektive
13. Januar 2010
 
Geht bzw. ging es auf den Sommertagungen vor allem um die Analyse bestimmter historischer Erscheinungsformen regulierter Selbstregulierung (Tagung Juli 2009: „Entstehung gesellschaftlicher Selbstregulierung im 19. Jahrhundert“; geplant für Juni 2010 ist die Tagung: „Regulierte Selbstregulierung im frühen Interventions- und Sozialstaat“), so stand im Mittelpunkt dieser Veranstaltung das Gespräch darüber, welche Konturen und Funktionen ein theoretisches Konzept von regulierter Selbstregulierung haben kann und inwiefern in der gegenwärtigen Rechts- und Politikwissenschaft entwickelte Verständnisse auch einen rechtshistorischen Ertrag aufweisen bzw. rechtshistorische Überlegungen erstere zur Modifikation ihrer Ansätze inspirieren können. Hier finden sie einen Text Link InternBericht vom Workshop
   

 

 

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